Verein

 

 

Zur formellen Absicherung hat unsere Schöpfungsgartengruppe am 11.11.2016 einen Verein gegründet -  mit folgendem Namen:

„Verein zur Schaffung, Gestaltung und Erhaltung Schöpfungsgarten Heilig Kreuz Traunstein e.V.“

Unsere Vereinsstatuten können Sie einsehen (bitte anklicken).

Sie können uns durch GELD- oder SACHSPENDEN unterstützen.

Wir stellen Ihnen auch gerne steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen aus.

 

Vorsitzender: Stephan Hadulla, Traunstein

Stellv. Vorsitzende: Maria Eckert, Traunstein

Schriftführerin: Regina Viktoria von Schmidt, Traunstein

Schatzmeister: Christoph Nobs, Traunstein

 

 

Unsere Bankverbindung:

Verein zur Schaffung, Gestaltung und Erhaltung des Schöpfungsgarten Heilig Kreuz Traunstein e.V.

Kreissparkasse Traunstein-Trostberg

IBAN: DE98 7105 2050 0040 5024 29

BIC: BYLADEM1TST

( Konto Nr. 40502429 / Bankleitzahl 710 520 50 )

 

Christoph Nobs                            Stand: 30.05.2017

 

 

 

 

Satzung des Vereins zur Schaffung, Gestaltung und Erhaltung des Schöpfungsgartens Heilig Kreuz, Traunstein e.V.

 

 

Abschnitt 1 - Allgemeines

 

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1)              Der Verein führt den Namen „Verein zur Schaffung, Gestaltung und Erhaltung des Schöpfungsgartens Heilig Kreuz, Traunstein“.

(2)              Er hat seinen Sitz in Traunstein (Oberbayern).

 

§ 2 Zweck

(1)              Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2)              Zweck der Körperschaft ist

§ die Förderung von Wissenschaft und Forschung

§ die Förderung der Jugend- und der Altenhilfe

§ die Förderung der Erziehung und der Volksbildung

§ die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes

§ Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

(3)              Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

Entwicklungs- und Forschungsprojekte im Bereich des ökologischen Landbaus – im Besonderen der biologischen Wirtschaftsweise – und damit verbundenen Bereichen insbesondere

o zur Verbesserung der Bodenqualität mit ökologischen Methode,

o der Untersuchung samenfester und hybrider Sorten

o Verbesserung der Bodenqualität mit ökologischen Methoden

o Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der ökologischen Landwirtschaft

o Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Austoßes in der Lieferkette von der Gärtnerei oder landwirtschaftlichen Betrieb zum Endverbraucher

Erforschung von Rahmenbedingungen einer Postwachstumsgesellschaft und Erarbeitung von gemeinwohlorientieren Subsistenzkonzepten für eine regionale Versorgungsstruktur unter besonderer Berücksichtigung des urbanen sowie des ländlichen Raumes, insbesondere

o Entwicklung einer Blaupause zum Aufbau einer regionalen gemeinwohlorientieren Versorgungsstruktur und die entsprechende Ausbildung von interessierten Menschen in diesem Sinne

o Untersuchungen zur Förderung des Aufbaus einer ökologischen, regionalen und gemeinwohlorientierten Versorgungsstruktur unter den besonderen Bedingungen einer Großstadt.

die Integration alter und junger Menschen in der Gesellschaft, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auch aus sozial schwachen Familien in Erziehung, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung, die Förderung in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung, Vermeidung und Abbau von Benachteiligungen, Erhaltung und Erschaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien und einer Kinder- und familienfreundlichen Umwelt. Die Altenhilfe soll dazu beitragen, Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern und alten Menschen die Möglichkeit zu erhalten, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Konkret umgesetzt werden soll dies durch Schaffung von gemeinschaftlichen Anlässen, Workshops und Exkursionen, beispielsweise durch Anlage eines Schöpfungsgartens, Bau eines Wildbienenhotels, Förderung sozialer Kontakte durch Begegnungsfeste in einer Behinderten-/Flüchtlingseinrichtung u.a.).

die Förderung der Erziehung und der allgemeinen Wissensvermittlung zu Aspekten des Ökosystems und der Zusammenhänge von Flora und Fauna, konkret durch

o die Organisation und Durchführung von Vorträgen, Workshops/Projekten und Exkursionen in die urbanen Naturräume

o die Durchführung von Seminaren, Vorträgen und Veranstaltungen zu spezifischen ökologischen und gesellschaftlich relevanten Themenbereichen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung

o die Unterhaltung eines Schöpfungsgartens

o Gemeinwohlorientierung

o Regionalität

o Soziale Verantwortung für die Auswirkungen der Produktion

o Kindgerechte Vermittlung relevanter Werten nach dieser Satzung

o Niedrigschwellige Behandlung und Aufarbeitung umweltrelevanter Themen

o Wissensvermittlung zu umweltfreundlicher Nahrungsmittelherstellung, Verarbeitung und Verpackung

o Anregung des Transfers vom Wissen zum Tun

Unterstützung des Schutzes der Natur und der natürlichen Lebensräume, konkret durch

o die Begleitung von Erhaltungsmaßnahmen alter Nutzpflanzarten (Getreide, Gemüse, Obst) und Pilzen sowie ihre Weiterzüchtung für den ökologischen Landbau (insbesondere Anbau alter, samenfester Sorten mit Adaptionspotential an eine sich ändernde Umwelt)

o die Entwicklung von alternativen Energiekonzepten

o die Anpflanzung und Pflege von Hecken und alten Obstbaumsorten, Gemüse, Heil- und Gewürzkräutern, Erhaltung von bedrohten Ackerwildkräutern

o themenspezifische Informations- und Öffentlichkeitsarbeit

Toleranz und Völkerverständigung wollen wir erreichen durch die Durchführung von (inter)kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Theater, Musik und Symposien, deren Zweck die Förderung von Toleranz und internationaler Gesinnung ist, Begegnung von Angehörigen verschiedener Völker, durch Wissensvermittlung über fremde Völker und die Idee des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Nationen gefördert.

Angesichts von Migrationsbewegungen kann dies konkret dadurch umgesetzt werden, dass Spendenkisten mit Gemüse an Flüchtlingsunterkünfte geliefert werden und sich der Austausch mit den Flüchtlingen verstetigen soll. Ansätze für gelebte Willkommenskultur sind beispielsweise folgende Aktionen:

o Interkulturelle Abende (gemeinsam kochen, Rezepte austauschen, reden, essen, in Kontakt kommen)

o Gemeinsames Gärtnern

(4)              Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5)              Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(6)              Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Wirtschaftsführung, Geschäftsjahr

(1)              Der Verein bringt die Mittel für seine Aufgaben durch freiwillige Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen auf.

(2)               Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

Abschnitt 2 – Mitgliedschaft im Verein

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

 (1)              Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sowie rechtsfähige Personenvereinigungen sein, die die Ziele des Vereins unterstützen.

(2)              Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand nach freiem Ermessen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht; Aufnahmeanträge können ohne Begründung abgelehnt werden. Gegen die Ablehnung der Aufnahme kann binnen eines Monats durch eingeschrieben Brief die Entscheidung der Mitgliederversammlung angerufen werden. Diese entscheidet endgültig unter Ausschluss des Rechtsweges.

(3)              Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss des Vorstandes.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)              Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder Auflösung der juristischen Person, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Quartals zu erklären. Den Ausschluss kann der Vorstand beschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, insbesondere, wenn ein Mitglied den Zielen des Vereins erheblich zuwiderhandelt.

(2)              Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur schriftlichen und auf Antrag zur persönlichen Anhörung innerhalb einer Frist von 2 Wochen zu geben. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

(3)              Ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen. Auch im Jahr der Beendigung der Mitgliedschaft ist der Mitgliedsbeitrag für das gesamte Kalenderjahr in voller Höhe zu zahlen.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)              Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins nach der hierfür beschlossenen Nutzungsordnung zu nutzen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

(2)              Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

(3)              Eine Verpflichtung zur Zahlung von Mitgliederbeiträgen besteht nicht. Über seine Höhe und Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu leisten.

 

 

Abschnitt 3 – Organe des Vereins

 

§ 7 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

(1)              Die Mitgliederversammlung entscheidet über

- Satzungsänderungen
- Wahl und Abwahl von Mitgliedern des Vorstands sowie deren Entlastung
- die Auflösung des Vereins
- Aufnahme neuer Mitglieder gem. §4, Ziffer 2
- Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands
- Entgegennahme des Jahresabschlusses

(2)              Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie ist unter Einhaltung einer Mindestfrist von drei Wochen in Textform und unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorstand einzuberufen. Maßgeblich ist die zuletzt in Textform mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die Ladungsfrist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Der Vorstand ist berechtigt und auf schriftlichen Antrag eines Fünftels der Mitglieder verpflichtet, innerhalb von drei Wochen außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen.

(3)              Anträge zur Generalversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand in Textform mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

(4)              Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Stimmabgabe durch einen Bevollmächtigten ist gestattet.

(5)              Abgestimmt wird durch Handzeichen. Es ist geheim abzustimmen, wenn mindestens 10 % der anwesenden Stimmberechtigten dies verlangen.

(6)              Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben ist.

 

§ 9 Vorstand

(1)              Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus dem/der Vorsitzenden und seinem/ihrer Stellvertreter/in, dem/der Schriftführer/in, dem/der Schatzmeister/in.. Die Mitglieder des Vorstands sind natürliche Personen und werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

(2)              Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung ist jedes Vorstandsmitglied jeweils einzeln befugt. Die Vorstandmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(3)               Zum Mitglied des Vorstandes kann nur gewählt werden, wer in einem ordnungsgemäß eingereichten Wahlvorschlag aufgeführt ist. Wahlvorschläge sind spätestens zwei Wochen vor dem Zeitpunkt der Mitgliederversammlung, in der die Wahl stattfinden soll, schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen. Später eingehende Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt. Jedes Vereinsmitglied kann mehrere Wahlvorschläge einreichen oder unterstützen und sich auch selbst zur Wahl vorschlagen.

(4)              Der Vorstand ist für alle Entscheidungen und Maßnahmen zuständig, die der Erfüllung des Vereinszwecks dienen und nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung ein anderes Mitglied des Vorstands, leitet die Mitgliederversammlungen und die Sitzungen des Vorstands.

(5)              Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

 

 

Abschnitt 4 - Auflösung des Vereins

 

§ 10 Auflösung

(1)              Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit der im § 9 Ziffer 4 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

(2)              Liquidatoren sind der / die Vorsitzende und der / die Schatzmeister(in). Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die Mitgliederversammlung kann hiervon jeweils Abweichendes beschließen.

(3)              Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Katholische Kirchenstiftung Heilig Kreuz, Traunstein, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

(4)              Die Ziffern 2 und 3 gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

(5)              Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

 

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Hier finden Sie uns

Schöpfungsgarten Heilig Kreuz
Schloßstr. 15 A
83278 Traunstein

Kontakt

Organisation:

Christoph Nobs

0861-9866112

eMail:  christophnobs@gmx.de

 

Gärtnerische Leitung vor Ort:

Elisabeth Greipel, Traunstein 

 

Permakultur-design

Karin Frank, Bernau 

+49 157 50132698

eMail: schoepfungsgarten-fk@stcgeno.de

Skype: Karin-fk

 

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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